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DIE OFFENSIVE IM MAI 1918

Anfang 1918 versuchen die Deutschen mit einer Reihe von Offensiven auf die französische Front  aus ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit vor der massiven Ankunft der Amerikaner Profit zu ziehen.  

So beginnt am 27. Mai eine sorgfältig vorbereitete Offensive auf den Chemin des Dames, die eigentlich nur ein Ablenkungsmanöver ist. Mit diesem Scheinangriff sollen die Franzosen an diesem Frontabschnitt festgehalten werden, bevor in Flandern eine entscheidende Offensive gegen die Briten geführt wird.

 

Die unter dem Befehl von General von Boehn stehende deutsche VII. Armee hat an einem Frontabschnitt von rund 30 km mehr als 40 Divisionen aufgebaut, denen nur 8 französische Divisionen der französischen VI. Armee und 3 Divisionen des britischen 9. Armeekorps, die gerade nach harten Kämpfen an der Somme in diesem als ruhig geltenden Frontabschnitt angekommen waren, gegenüberstehen.
Mitten in der Nacht, um 1 Uhr morgens, bricht ein Feuermeer gefolgt von Gas über die ersten französischen und britischen Linien ein.
Ab 3.40 Uhr überqueren die deutschen Sturmtruppen die Ailette.
Um 5.00 Uhr haben die Deutschen den Höhenzug des Chemin des Dames in ihrer Gewalt.
Um 10.00 erreichen die ersten die Aisne, deren Brücken nicht zerstört wurden, und dann die Vesle.
Die Offensive geht am 28. in Richtung Soissons weiter, wo die Deutschen am Abend einmarschieren.
Innerhalb von 48 Stunden haben sie 16 bis 20 Kilometer zurückgelegt und die Kommandoführung beschließt, den Durchbruch auszunutzen.

Drei Tage später sind die deutschen Truppen in Château-Thierry an der Marne und wie im September 1914 nur noch 70 km von Paris entfernt.


Die Regimenter, die an dieser Schlacht teilgenommen haben  

           
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