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DIE SCHLACHT BEI LA MALMAISON (Oktober 1917)

Die am Mittwoch dem 23. Oktober 1917 um 5 Uhr 15 begonnene Offensive ist ein konkretes Beispiel der neuen Strategie, die General Pétain definierte. Sie bestand darin, militärische Operationen mit begrenzten Zielen durchzuführen.
Die Offensive erstreckte sich auf einen Frontabschnitt von 12 Kilometern zwischen Ostel und Vauxaillon. Sie wurde von den drei Armeekorps der 6. Armee unter dem Befehl von General Maistre geführt: Das 14. französische Armeekorps (General Marjoulet), das 21. (General Degoutte) und das 11. Armeekorps (General Maudhuy).

Die Infanterie trat erst in Aktion, nachdem vom 17. bis 23. Oktober eine intensive „Artillerie-Vorbereitung“ durchgeführt worden war (3 Millionen Geschosse, d.h. mehr als die Hälfte der bei der Nivelle-Offensive auf einem 3 Mal längeren Frontabschnitt abgefeuerten Anzahl). Die Sturmpanzer (48 Schneider- und 20 Saint-Chamond-Panzer) dienten erneut zur Unterstützung der Infanteristen, aber diesmal mit besseren Ergebnissen als im April und Mai.

 
 vue aérienne du fort de la Malmaison en 1917
Luftbild der Festung Fort de la Malmaison
22. September 1917
Archives Départementales de l'Aisne - Fonds De Buttet J 2631
Bereits vor 6 Uhr 30 wurde die Festung La Malmaison von einem Bataillon der 4. Zouaven (andere Bezeichnung für Tirailleurs sénégalais) eingenommen: Seitdem ist die Festung nur noch ein Ruinenhaufen. Am 24. drangen wird weiter bei Vauxaillon vor. Am 25. wurde der Fluss Ailette im Norden von Pargny und Filain errreicht. Die Deutschen zogen sich daraufhin von den Anhöhen und Positionen des Chemin des Dames zurück nach Osten des Bauernguts de la Royère und bis nach Craonne. In der Nacht vom 1. auf den 2. November zogen sie sich weiter nördlich der Ailette auf die Höhen über Laon zurück.
 

Die Ergebnisse der Offensive fanden in der Presse und den Wochenschauen der Armeekinos ein breites Echo, wobei man auch gerne die eroberten Kanonen und die zahlreichen deutschen Gefangenen zeigte. Man wollte dem Publikum die folgende Botschaft vermitteln: Endlich haben wir am Chemin des Dames einen Sieg errungen!
Die Offensive um die Festung Malmaison wurde als glücklicher Kontrast zur misslungenen Offensive von Nivelle im April dargestellt. Sie unterstützte das „Image“ von General Pétain als eines Feldherrn, der mit dem Leben seiner Soldaten schonend umgeht. Die Verluste der 6. französischen Heeresgruppe beliefen sich im Zeitraum vom 15. Oktober bis zum 30. November auf 4 329 Gefallene, 20 225 Verwundete und
1 953 Vermisste.


Die Regimenter, die an dieser Schlacht teilgenommen haben  

           
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